Badidebakel

Wie weiter mit der Badi?

Bereits 2016 schlug die ig-reiden angesichts des schon damals offenkundigen Dauerdefizits vor, das Badi-Grundstück in eine Bauzone zu bringen und anschliessend den geschaffenen Wert Investoren für eine Mantelnutzung (Hotel, Gewerbe, Wohnungen; Erlöspotential knapp 10 Mio. Franken) anzubieten. Dieses Grundstück liegt zwischen der Badi, der Renzligenstrasse und dem Parkplatz und hat eine Fläche von 23‘500 m², siehe LN 14.11.2016, WB 18.11.2016 und Publ. IG 11.11.2016. Die dadurch werthaltigen statt wertlosen Aktien der Badi Reiden AG, könnten anschliessend zum Kauf angeboten werden. Eine spürbare Beteiligung anderer Gemeinden würde möglich. 

„Neues Potential aus einer misslichen Situation“ empfahlen wir damals. Die damals von der ig-reiden und von der früheren Arbeitsgruppe zur Badi-Sanierung vorgebrachten Vorschläge umfassten u.a. folgende Punkte:

  • Sanierungsprojekt von 9,5 Mio. Franken.
  • Reduktion der Wasserfläche im Aussenbereich zugunsten eines effizienten und unterhaltsarmen Betriebes.
  • Mantelnutzung mit Stell-/Campingplätzen und Bewirtschaftung der nicht für die Eigennutzung benötigte Landfläche im Baurecht für den Betrieb eines nationalen Campus eines Schweizer Grossverteilers.
  • Parkplatzbewirtschaftung. 
  • Kostenlose Stromproduktion für den Eigenverbrauchsanteil, restliche Energieerzeugung zugunsten des Anlagebetreibers.
  • Elektrofahrzeug-Ladestationen - Sponsoring der Anlage war bereits zugesichert.
  • Umgebungsgestaltung getragen durch Dritte (u.a. Petanque-Club).
  • Kinderspielplatz mit regionaler Ausstrahlungskraft, finanziert durch ein Crowdfunding. 
  • Einbindung der peripheren Vereine wie Tennisclub, Fitnessstudio und weiteren im Gesundheitsbereich tätigen Dienstleister.

Was wurde davon umgesetzt? Leider nichts. Was wird bleiben? Eine weiterhin überschuldete Badi Reiden AG. Auch diesmal wird das fleissige Schneiderlein (die Steuerzahler) die Zeche der „Brüder im Nebel“ bezahlen müssen.

 

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